Sozialer Trainingskurs

Über gezielt eingesetzte Einzel-, Partner- und Gruppenübungen, Rollenspiele und angeleitete Gesprächsrunden machen die Teilnehmer neue Erfahrungen, die ihr soziales Verhalten trainieren und ihr Selbstwertgefühl stärken sollen. Die Förderung von Kommunikations-, Konflikt-, und Frustrationstoleranz sind ebenso wichtig wie die Vermittlung von Informationen über lebenspraktische Themen, wie Arbeitsplatzsuche, Geld, Gesundheit, Sexualität.

Je nach der Zusammenstellung der Gruppe ergeben sich unterschiedliche thematische Schwerpunkte, wie z.B. Fremdenfeindlichkeit, Genussmittelkonsum, Eigentum, Gewalt.
Der Kurs erstreckt sich über 4 ganztägige Einheiten in den Ferien oder berufsbegleitend über vier Wochen an wöchentlich stattfindenden Gruppentreffen.

Der Soziale Trainingskurs ist ein sozialpädagogisches Instrument zur Stärkung von Kommunikations- und Konfliktfähigkeit, zur Entwicklung von Selbstwert und Selbstbewusstsein und zum Erlernen von sozial verantwortlichen Verhaltensweisen.

Die Gruppe  besteht aus max. 12 Teilnehmern und Teilnehmerinnen, die bei unterschiedlichen Straftatbeständen (Betrug, Diebstahl, Verstoß gegen das BTMG, Körperverletzung u.ä.) die Maßnahme auferlegt bekommen haben. Der Soziale Trainingskurs ist als ganztägiges Seminar über 4 Kurstage konzipiert oder berufbegleitend über vier Wochen an wöchentlich stattfindenden Gruppentreffen.

Ziele sind die kritische Auseinandersetzung mit der eigenen Tat und die Übernahme der Verantwortung für begangene Straftat, die zu Beginn des Trainings häufig noch bagatellisiert wird.

Über unterschiedliche Übungen in Einzel-,  Paar- und Gruppenarbeit, videounterstützes Lernen, Rollenspiele und angeleitete Diskussionen sollen die TeilnehmerInnen die für sie persönlich relevanten und gesellschaftlich bedeutsamen Folgen straffälligen Verhaltens erkennen lernen.

Der durch konkrete Regeln und verbindliche Absprachen gesetzte Rahmen der gemeinsam verbrachten Zeit ermöglicht es den Jugendlichen, sich selbst und andere in einer Gruppe zu erleben und neu einschätzen zu lernen. Über ein von den Jugendlichen selbst zubereitetes Frühstück machen die Teilnehmer konkrete soziale Erfahrungen, die sie in ihrem Verantwortungsgefühl stärken sollen.

Neben dem Training sozialen Verhaltens soll vor allem das Selbstwertgefühl gefördert werden. In Rollenspielen wird über den gezielten Einsatz von Körpersprache, Stimme und Wortwahl selbstbewusstes und selbstsicheres Auftreten in Alltagssituationen  geübt.

Je nach der Zusammensetzung der Gruppe bilden unterschiedliche Themen einen inhaltlichen Schwerpunkt. So werden Informationen über lebenspraktische Themen, wie Geld, Arbeitsplatzsuche, Aids- und Suchtprävention, Eigentum, Gewaltvermeidung, Sexualität vermittelt.